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Da dieses Buch der 1. Band einer Reihe ist, die ein sehr umschriebenes Anliegen von ihren Herausgebern mit auf den Weg bekommen hat, erscheint es wichtig, auf diese Absicht näher einzugehen. In einem in die Gesamtreihe einführenden Kapitel „Wissenschaft in unserer Zeit“ haben Haseloff und Stachowiak
den Standort dieser Schriftenreihe zu bestimmen versucht. Sie wenden sich gegen einen im Gefolge der Kulturkritik vorwiegend in unserem Lande zu beobachtenden Irrationalismus, welcher ihrer Meinung nach über eine Aushöhlung unserer wissenschaftlichen Forschung und Störung der Funktionen der Bildungsstätten zu einer „im ganzen retardierenden Entwicklung unserer Gesellschaft führen muß“. Sie sehen es als die Hauptaufgabe der Schriftenreihe an mitzuwirken, daß dieser bedrohlichen Entwicklung Einhalt geboten wird, und sie wollen auch im öffentlichen Bewußtsein eine wissenschaftliche, d. h. rationalempirische Weltorientierung verbreiten. Sie setzen sich sodann mit der Gliederung in Natur- und Geisteswissenschaften auseinander und stellen ihr eine neue Dreigliederung des Systems der Wissenschaften gegenüber. In dieser Dreigliederung soll die Psychologie eine Mittelstellung zwischen Naturwissenschaften und Kulturwissenschaften einnehmen — dies allerdings nicht allein, sondern als ein Kern einer aus Psychologie, Kulturanthropologie, empirischer Sozialforschung, Soziologie und Psychosomatik integrierten anthropologischen Disziplin. Neben der Publikation aus Natur-, Kultur- und anthropologischen Wissenschaften haben die Herausgeber sich als weitere Aufgabe die Diskussion der Grundlagen theoretischer, axiomatisch-logischer und wissenschaftsmethodologischer Probleme gestellt. Daß die Schriftenreihe nicht nur eine allgemeinverständlich zusammenfassende Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse intendiert, sondern daß vielmehr der Leser mit der Problematik des dargestellten Wissenschaftsbereiches hart konfrontiert wird und dabei Spannungen (bereits in der Mitarbeiterauswahl) gefliss