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Die widersprechenden Urteile über den Einfluß der Comik-Books (C.B.) auf die seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen regten Verfasserin zu ihrer Untersuchung an. Zunächst wird der Leser ausführlich mit Aufbau und Inhalt der charakteristischen C.B.-Serien bekanntgemacht, wobei Verfasserin besonders auf die Monotonie, Schablone, den unorganischen Aufbau und die lebensunwirklichen Schilderungen der C.B. hinweist. Ca. 1300 9-bis 14jährigen Schülern einer Mittelstadt wurden Fragebogen vorgelegt, in denen zum Lesestoff allgemein, speziell zu den C.B., ihrer Herkunft, zur Einstellung der Eltern und eigenem Urteil u. a. m. Stellung genommen werden sollte. Die Untersuchung führte zu folgenden Ergebnissen: Bei steigendem Interesse bis zu den 13jährigen lasen lediglich 13% der Jungen und 17% der Mädchen keine C.B. Es bestand keine signifikante Beziehung zwischen C.B.-Lesen und Intelligenz, jedoch eine vermehrte Gleichgültigkeit der Eltern gegenüber dem Lesestoff ihrer Kinder bei starken C.B.-Lesern, wobei 20% der Eltern die C.B. mitlasen. In Übereinstimmung mit den psychologischen Befunden beurteilten die Lehrer die C.B.-Leser ungünstiger als die Nichtleser, letztere als empfindsamer und gewissenhafter. Die C.B.-Leser sind aggressiver, labiler und unbeherrschter