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Ich möchte unser Symposion über Ich-Deformierungen damit eröffnen, daß ich eine klinische Grundlage iefere, auf welche wir uns bei der Diskussion dieses shcwierigen Problems stützsen können. Daher beginne ich mit einigen etwas kursorischen theoretischen bemerkungen, um dann Teile aus der Analyse eines, wie ich glaube, hierher gehörenden Falles darzustellen. Schließlich werde ich einige der Fragen zu präzisieren versuchen, die das klinische Material dieses Falles nahelegt.
Man hat den Ich-Äßerungen, die als pathologisch gelten, eine Vielfalt von Benennungen beigelegt. Gewöhnlich wird für die Bezeichnung der Störung das Hauptsymptom herangezogen1. Dadurch wird unsere Vorstel lung in eine Richtung gelenkt, in welcher ein ich-spezifischer Defekt vorausgesetzt wird. Wir entdecken aber bald, daß die Absonderlichkeit, die unsere Aufmerksamkeit erregte, in ein Gewirr abnormer Anpassungen eingebettet ist, was uns dann veranlaßt, von einem “Grenzfall” zu sprechen2. Verglichen mit den klassischen neurotischen Symptomen ist die Abweichung eines solchen Patienten von der Norm deutlich als nur ein Aspekt einer Gesamtstörung zu erkennen, die sich in der frühesten Lebensgeschichte des Patienten auf breiter Basis entwickelte (5).
Tatsächlich ist eine Ich-Deformierung unvermeidlich die Folge eines Konflikts. Wenn wir mit Hartmann das Ich im Sinne seiner Funktionen definieren,