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In den letzten Jahren zogen Probleme, die mit Variationen der Technik zusammenhängen, die Aufmerksamkeit der Analytiker auf sich. Teilweise mag das auf das Auftauchen interessanter Modifikationen der psychoanalytischen Technik, die erhebliche Kontroversen verursachten und so zu einer Überprüfung der grundlegenden klassischen Technik führten, zurückzuführen sein. (Von den vielen Autoren, die dieses Thema behandelten, sollen nur einige zitiert werden). Zum anderen Teil wurde dieses Interesse sowohl durch den sich weitenden Anwendungsbereich der Psychoanalyse, als auch durch die zunehmende Verwendung einer psychoanalytisch orientierten Psychotherapie gefördert. Damit trat die Notwendigkeit einer Überprüfung der Rechtmäßigkeit aller dieser Methoden stärker in den Vordergrund.
Allerdings wird sich meine Arbeit nicht mit verschiedenen Typen der Psychotherapie und auch nicht mit vorgeschlagenen Modifikationen der Technik beschäftigen.1 Sie soll sich im Rahmen dessen halten, was man gemeinhin als klassische oder Standardtechnik bezeichnet, so wie sie bei Psychoneurosen und verwandten Charakterstörungen, bei sexuellen Perversionen und bei jenen Verhältnissen angewandt wird, die man in Ermangelung eines besseren Ausdrucks als gestörte Reaktion auf komplizierte Lebenssituationen bezeichnet.
Hier würde man wohl eine Definition der klassischen analytischen Technik und eine Abgrenzung gegen verwandte therapeutische Methoden erwarten. Da ich aber eine unangreifbare Definition der klassischen Analyse nicht kenne, werde ich darauf verzichten. Eine solche Definition müßte offenbar darlegen, was die Psychoanalyse unter Widerstand, Übertragung, Übertragungsneurose und Durcharbeiten versteht und wie sie damit umgeht (A. Freud (8), Greenacre (12), Stone (26)). Ich setze jedoch die Grundlagen der klassischen analytischen Technik als bekannt voraus. Außerdem erinnere