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Erik Eriksons Buch über den jungen Luther ist ein Buch über den jungen Luther ist ein Buch über Zeitgeschichte, Religion und Philosophie, und auch wieder mehr als das. Es ist eine psychoanalytische Studie eines großen Mannes, wie er sich aus seiner Zeit heraus entwickelte, Es ist weiter die klinische Studie eines Falles von Ich-Identität (egoidentity), in der Martin Luthers qualvolle Suche aur seinem Weg zu Größe durch eine Reihe von Ich-Krisen beschrieben wird. Erikson gibt mit seiner Studie ein gutes Beisspiel eines psychoanalytischen Beitrags zur Existential philosophie.
Das Buch ist ein Lehrbeispiel für die Beziehung zwischen dem Autor und seinem Gegenstand, dem Analytiker und seinem Patienten Verstehen und Verstandenweren bedingen sich gegenseitig. Erikson zeigt etwas, das selbstverständlich sein sollte, Denn das Problesm unserer Zeit bestecht nicth darin, wie man zum Mond schießen könnte, sondern in der Suche des Menschen nach sich selbst, seiner Bedeutung, seiner Stellung in dieser Welt und des Inbegriffts seines Hierseins. Des Menschen Kampf um seine Seele, wie es Luther ausgedrückt hätte, ist immer noch die wichtigste Aurgabe, die wir in diesem Leben zu erfüllen versuchen. Freud hätte es die Froderung des Es, des Unbewußten genannt. Erikson nennt es die Suche nach Ich-Identität. Damit eröffnet er einen neuen Weg zu Problemen der Produktivität. Ein gut bewältigtes Leben ist für viele von uns Ausdruck für das Wesen menschlicher Produktivität; unser Lebens-Schicksal führt uns nicht zu welterschütternden Taten.
Eriksons Sitl ist bemerkenswert gewandt und fackunding, wie der eines mittelalterlichen Künstlers, der sein Werkzeug kennt und es bis zur Vollendung znzuwenden versucht. Er übersetzte Kierkegaard aus dem Dänischen und Luther uas dem mittlaterlichen Latein. Das Buch Kann geradeu als Bollwerk gegen den zunehmenden psychoanalytischen Dilettantismus und Mißbrauch unserer zeit verstanden werden.
Erikson beginnt mit einer klinschen Studie, um die Krisen eines jun