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Der Vorsprung der angelsächsischen Lander auf dem Gebiet der Tiefenpsychologie ist erheblich. Wir können aus den berichteten Erfahrungen lernen und auf eigene Fehler aufmerksam werden, ohne deswegen kritiklos alle Errungen schaften zu übernehmen.
Auch bei uns wird der Wunsch nach Informationen und nach Möglichkeiten zur praktischen Anwendung der Ergebnisse und Erfahrungen der Tiefenpsychologie immer größer; jetzt noch von “Mode” zu sprechen, verkennt den Ernst und die Opferbereitschaft all derer, die solche Kurse besuchen: Lehrer, Fürsorger, Bewährungshelfer—und Eltern.
“Elternschule” werden solche Kurse für Eltern freundlicherweise genannt—und so ließe sich der Titel des vorliegenden Buches auch wohl übersetzen. Slavson könnte allerdings Einwendungen vor allem gegen das Wort “Schule” machen, denn seiner Methode fehlt alles Lehrhafte, Autoritäre. Diese Haltung erinnert an Balints Einstellung in seinem Bericht über Ärztekurse (“Der Arzt, sein Patient und die Krankheit”, Klett 1957). Slavson schildert amüsant