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Der Untertitel: “Eine Folge von Bildern” deuter bereits darauf hin, daß hier eine geschlossene Bilderserie geboten wird, die die Behandlung einer Patientin begleitet hat. Die Herausgeberin, als solche bezeichnet sich Marg. Mhe, tritt hier fast ganz hinter die, übrigens hervorragend reproduzierten, Bilder und deren Begleittexte zuzück. Diese letzteren bringen eigentlich nur sachliche Erklärungen der Bildinhalte und dürften im wesentlichen auf die Erläuterungen der Patientin selbst zurückgehen, von der auch noch zwei märchen artige Erzählungen beigefügt sind. Insoweit ist die Zurückhaltung der Herausgeberin berechtigt, ja berührt sympathisch gegenüber einem Material, das als ungewöhnlich schön und sehr reich bezeichnet werden kann. Aber da mit Recht im Vorwort gesagt ist, daß solche Bilder eigentlich auf Grund der gemeinsamen Arbeit zwischen Patient und Psychotherapeut zustande kommen, möchte der Leser gern vom Psychotherapeuten etwas über die Voraussetzungen (sowohl beim Therapeuten wie beim Patienten) für eine solche Arbeit erfahren und in das tiefenpsychologische Verständnis der vorgelegten Malereien eingeführt werden. Es gibt sicher eine nur kleine Zahl von Menschen, die aus cigener Praxis im Umgang mit derartigen bildern geübt sind und begründete Vermutungen über die Persönlichkeitsstruktur und über die spezielle Art der seelischen Konflikte der Patientin anstellen können. Und nur sie sind wohl in der Lage, ohne einen ausfühelichen Kommentar eine solche Bilderseire einigermaßen auszuschöpfen. Man wünscht sich also zu dieser eindrucksvollen Vorführung einer seelischen Behandlung unter der beherrschenden Einbeziehung des “unbewußten Malens” mehr Hinweise und Hilfen zu einem differenzierten Verstehen dessen, was die Bilder inhaltlich aussagen (nicht nur, was sie darstellen!) und was sich in der Abwandlung gewisser formaler Elemente im Verlaug der Serie kundtun könnte. Abgesehen von de großartigen Interpretationen psychotherapeutisch entstandener unbewußter Malereien