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In der vorliegenden Schirfit sind zehn Vorträge zusammengefaßt, die der Verf. in den Jahren 1939-1957 aus den verschiedensten Anlässen gehalten hat. Sieben dieser Vorträge befassen sich mit den Fragen der modernen Medizin, dem Bild des Menschen in der Medizin, vom Wesen der Leiblichkeit, von den Beziehungen des Menschen zu seiner Umwelt, von seiner Stellung in der Natur. Die drei nochangefügten Vorträge sind jener viel beachtete und mutige Vortrag aus dem Jahre 1941 über den Eid des Hippokrates, eine Gedenkrede für Ludwig Aschoff und eine Ansprache als Prorektor an die Studenten.
Die erste Gruppe der Vorgträge sind eine Auseinandersetzung mit der modernen psychosomatischen Medizin. In allen seinen Überlegungen geht der Verf. immer von der absoluteund für uns untrennbaren leib-seelischen Einheit des Menschen aus und versucht, in vorsichtig abwägender Weise dem Leib wie der Seele wirklich gerecht zu werden. Auch die Bezogenheit des Menschen zum Transzendentalen wird nicht übersehen. Ein jeder, der an den grundsätzlichen Fragen des Mesnchen und seiner Krankheit interessiert ist, wird diese Vorträge nur mit Gewinn lesen und nicht nur durch ihren Inhalt Anregung und Bereicherung erfahren, sondern sich auch erfreuen an ihrem Aufbau wie an ihrer Sprache.