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Nach diesem Buche griff der Re. mit gespannter Erwartng. Denn die Frage “Wer ist der Mensch?” ist für den Psychotherapeuten zu einer Zentralfrage geworden, der er sich heute unentwegt gegenübersieht. Er müht sich mehr oder weniger bewußt darum zu verstehen, “wie der Mensch eigentlich gemeint ist”, indem er die seelischen Erkrankungen als “Verfehlungen des Menschseins” Zu deuten und so gleichsam ex negatione zu einem “Entwurf” des Menschseins zu gelangen versucht. Dieser könnte ja nur ein “offense” bild sein, an dessen Aus- und Durchzeichnung der Patient und der Therapeut während der Behandlung gemeinsam arbeiten. Hollenback läßt uns zun4aUchst spüren, daß er tief bewegt und besorgt ist wegen der gegenwärtig so allgemeinen Trübung des Menschenbildes. Wir