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Es ist dem Verf. des nach dem 1. Weltkrieg erstmals erschienenen Standard-werkes über die Entwicklung des Kleinkindes in dieser achten erweiterten und druch seine Mitarbeiterin L. Schenk-Danzinger ergänzten Auflage noch überzeugender gelungen, unser Verscändnis vom “Drama der Menschwerdung” zu vertiefen. Die Darstellung ist durch das Einbeziehen des Lebenswerkes von Freund and Piaget sowie durch die Berücksichtigung aller wichtigen Froschungen auf dem Gebier der Tierund vegleichenden Psychloligie, ferner der Arbeiten heute führender Kinder-psychologen wie Spitz und Zulliger auf den gegenwärtigen unseres Wissens gebracht, wenn auch nicht verschwiegen wird, daß dem Wissenschaftler auch jetzt das “Bekenntnis ehrlicher Armut besser ansteht als ein scheinbarer Reichtum” (Ebbinghaus). Wie es für den werdenden Arzt selbstverständlich den werdenden Arzt selbstverständlich ist, die Embryologie zu studieren, wäre auch für alle Paädagogen zu fordern, ihre psychologische Ausbildung mit dem ersten Lebensjahr des kindes zu beginnen. Aus K. Büblers speziellerem Forschungsgebiet stammt das Kapitel über die Entwicklung der Muttersprache; der Begriff an sich weist schon darauf hin, daß sie nur erworben wird im Individualkontakt mit einem Menschen, im ersten Lebensjahr also fast ausschließlich mit der Mutter. Am Thema Interessierte werden auf Büblers Werk: Sprachtheorie verwiesen. In den lezten Kapiteln werden Themen be handelt, die heute eine viel größere parktische Bedeutung erlangt haben: Kindergarten und Schulreife, Für die Beurteilung der Schulereife sind Kinder zeichnungen vor allem brauchbar, weil sie das geforderte Stadium der Werkreife erkennen lassen. Kinderzeichnungen werden sehr zutreffend definiert als “graphische Erzählungen mit Uberset-zungsfehlern aus dem sprachlich formulierten Wissen in die Raumordnung der bildlichen Darstellung”
Kricishc äußert sich der Verf. zum erzieherischen Wert des Märchens. Seine Einwände sind jedoch nicht von dem uns aus der Zeit der “Re-educa