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Buytendijk mit v. Weizsäcker und v. Gebsattel die dritte der großen schöpferischen Gestalten, deren weg von der naturwissenschaftlichen Medizin zu einer Wissenschaft, die das Menschliche in seinen ursprünglichen Gegebenheiten einbezieht, zu den geschichtsbildenden Kräften in jenem Bereich gehört, den wir heute medizinsische Anthropologie nennen. Er faßt hier 11 Vorträge und Aufsätze aus 3 Jahrzehnten zusammen, die seinen Entwicklungsweg noch einmal aufzeigen. So sind von den früheren Arbeiten aus den Jahren um 1930 drei Aufsätze weidergegeben, in dennen sich Physiologie, Biologie und Naturphilosophie zu verbinden suchen (“Anschauliche Kennzeichen des Organischen”, “Die Funktion der Teile im Bilde des Ganzen”, “Zur Untersuchung des Wesensunterschieds von Mensch und Tier”). Einen Übergang zum Werk der letzten Jahre bilden Arbeiten aus der Zeit nach dem Krieg, so vor allem die wichtige und bisher schwer zugängliche Arbeit “Zur Phänomenologie der Begegnung” und weitere Arbeiten zur Stellung des Kindes in seiner Umwelt. Aus der letzten Zeit folgen Untersuchungen mit phänomenologischen Ansätzen zum Schmerz, zum Geschmack, zum Speil und zum Tanz.
Buytendijk hat viele Jahre als Physiologe gearbeitet, sich später mit tiepsychologischen Fragen beschäftigt, biser sich unter Einfluß des phänomenologischen Denkens von Scheler und später auch Heidegger mehr und mehr Wesensfragen menschlicher Existenzformen