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Es wird anhand der geschichtlichen Entwicklung von Medizin und Philosophie eine Deptung der äztlichen Einstellung zum Kranken und zum Kranksein gegeben.
Der Verf. denkt an die Möglichkeit, daß dem Streben, zu helfen, ein Instinkt zugrunde liegt. Er begründt diese Vermutung mit dem instinktiven Pflegeverhalten, das bei manchen Tieren beobachter wird. Er ist ferner der Ansicht, daß mit zunehmender weltanschaulicher Prägung im Laufe der Menschheits-Geschichte die instinkthafte Zuwendung zum Kranken eingeschrankt und später in religiöser Sicht eine moralische Zuordnung erlangt wurde. Dies ändert sich mit der zunehmenden Objektivierung und Isolierung der Beobachtung im antiken Griechkenland.
Den Hauptteil seines Buches widmet Verf. der Entwicklung der Weltanschauung