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Die Verf. behandelt die Frage, welche Art von Kommunikation zwischen Arzt und Patient in der psychotherapeutischen Behandlung sinnvoll und wirksam ist. Fernerhin erörtert sie Störungen und Verfälschungen der kommunikativen Beziehung, die durch infantile Ängste des Patienten und die sich gegen sie richtenden veralteten Abwehramaßnahmen hervorgerufen werden.
Nach J. Ruesch unterscheidet sie zwischen der Organsprache der glatten Muskulatur, der Verhaltenssprache der quergestreiften Muskuiatur und der Verbalsprache und stellt fest, daß die nichtverbale Kommunikation des Patienten während langer Strechken der Psychotherapie vorherrscht, da die Wurzelp der seelischen Störungen bis zur Ebene der präverbalen infantilen Entwicklung reichen. Diesk trifft besonders für den psychotischen Kranken zu, dessen exzessive Angstzustände aus drohendem Identitätsverlust und dessen Abstraktionsschwäche eine verbale Kommunikation stören oder verhindern. Die nichtverbale, intuitive Kommunikation des Psychiaters z. B. in Form von Gesten oder auch therapeutischen Maßnahmen kann zwar erste Glieber einer Kommunikationskette begründen, jedoch nicht die Ursachen des zurgrunde liegenden Konflikts beseitisgen. Nur die sich allmählich entwickelnde, sinnvolle, verbale Kommunikation ist daher als Prüfstein der Genesung anzusehen. Der Kranke, der nurungern das Stadium “der unmittel baren symbolischen Befriedigung” verläßt, um die Kommunikation auf der Ebene der Abstraktion zu bejahen, lernt mit Hilfe der freien Assoziation sich auszudrücken und stellt somit seine kommunikativen Brücken zur Umwelt wieder her, die unter dem Druck der Angst zusammengebrochen waren. Der Psychoanalytiker übernimmt hierbei eine Mittlerrolle, ohne jedoch die Selbst-Offenbarung des Patienten zu stören, und ermutigt ihn, indem er bei günstiger Gelegenheit seine Erkenntnis der seelischen Zusammenhänge dem Patienten vermittelt.
Beim Vorhandensein unbewußter Widerstände ist die verbale Kommunikation oft schwerer zu verstehen als di