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Die interessanten Untersuchungen des Verfassers an 101 über 65 Jahre alten schizophrenen Anstaltspatienten hatten einige bemerkenswerte Ergebnisse. 1. Die Häufigkeit der senilen Demenz entspricht mit 10-20 % wahrscheinlich etwa dem Durchschnitt der Gesamt-bevölkerung. Dabei hat die Krankheits-dauer offenbar keinen Einfluß auf die Entwicklung einer senilen Demenz, d. h. früh an Schizophrenie Erkrankte neigen nicht häufiger zu psychoorganischen Störungen im Senium als der Durchschnitt. 2. Die schlechte Prognose der Spätschizophrenie wird bestätigt, denn die Zahl der Spätschizophrenen ist im Material des Autors doppelt so hoch als in einem durchschnittlichen Krankengut von Schizophrenen (Selte 25 und 42). 3. Es gibt im Senium sowohl Besserungen (sozial und psychopathologisch gesehen) wie Verschlechterungen der schizophrenen Symptomatik. Die ersteren dürften aber, besonders in sozialer Hinsicht, überwiegen. 4. Die Auswirkung des psychoorganischen Syndroms ist uneinheitlich. Günstige und ungünstige Einflüsse halten sich etwa die Waage, d. h. es kommen sowohl “Ausweitungen des Wahns” (besonders nihilistische Ausgestaltung),