You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es handelt sich um eine teilweise veränderte deutschsprachige Fassung der “Perspectives in Personality Theory” (Basic Books, New York 1957), eines Sammelwerkes, das aus einem Symposion des 14. Internationalen Psychologen-Kongresses in Montreal hervor-gegangen ist. Dieses “kosmopolitische” Buch mit Beiträgen von 23 Autoren aus acht Ländern verfolgt die Absicht, an Hand einer Zusammenstellung von untereinander unabhängigen Einzeldar-stellungen zur Sicht der menschlichen Persönlichkeit in den verschiedenen Ländern und Schulen die Verständnis und Verständigungsmöglichkeiten zu fördern und so zu einer Integration der Psychologie in einem ihrer wesentlichsten Bereiche beizutragen. Im Sinne dieses Anliegens ruht in der deutsch-sprachigen Fassung das Schwergewicht auf der Darstellung außereuropäischer, insbesondere in Amerika vertretener Auffassungen, während in der ursprüng-lichen amerikanischen Ausgabe der Akzent auf den kontinentaleuropäische und Theorien gelegen hatte. Nach einer ein-führenden Übersicht über europäische und amerikanische Theorien der Persölichkeit von Gordon W. Allport werden im zweiten Teil Strömungen der Persönlichkeitstheorie in den USA, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Italien und Frankreich erörtert. Der dritte Teil bringt Sichten der Psychophysiologie, des Persönlichkeits-wachstums, der psychoanalytischen Theorie, den dynamischen Aspekt, existentielle Psychologie, Schichtenmodelle und Probleme der Persönlichkeitsver-änderung. Methodologische Gesichtspunkte werden im vierten Teil besprochen, und den Abschluß bilden einige Kommentare.
Das Buch kann als eine deutliche Spiegelung der heutigen Situation der Psychologie angesehen werden; wenn auch hier wieder klar zum Ausdruck kommt, wie sehr die Auffassungen divergieren und zum Teil fruchtlos erscheinende Kontroversen geführt werden, so sind es doch Arbeiten wie diese, die die Möglichkeiten zu Abgrenzungen konstruktiver Art und zu neuen Synthesen im Kern in sich bergen. Ein dankenswertes und an