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“Die Autoren und der Herausgeber hoffen, daß die Psychologie an der höheren Schule zukünftig in einem erweiterten Umfang zu Worte kommen wird” (Seite 5). In dieser Intention verdient der Sammelband das Hand- und Lehrbuch Pädagogischer Psychologie volle Unterstützung. Denn noch immer spielt sich in Deutschland die Berufsausbildung, das Hochschulstudium des “höheren” Lehrers, bis auf unzureichende Kleinkorrekturversuche in einzelnen Bundesländern ohne ein Pflichtfach Psychologie ab. Das Desinteressement besteht ganz besonders hinsichtlich tiefenpsychologischer Fragestellungen und Ergebnisse, und zwar sowohl bei der “verwalteten” Schule als auch beim Gros der “höheren” Lehrer wie ihres Nachwuchses.
Nach dem Vorwort des Herausgebers wollen die Autoren ausdrücklich in psychologische Wissenschaft einführen. Die Einzelbeiträge der einschlägigen Fachvertreter enthalten daher weitgehend Forschungs-, Bildungs- und Gedankengut, das bereits in Einzelarbeiten und an anderer Stelle vorliegt. An Mitarbeitern wurden gewonnen: Caselmann, Dürr, Engelmayer, A. Gaupp, E. Höbn, Keilhacker, Koschitzki, W. Metzger, Pfahler, Remplein, Roth, J. P. Ruppert. Der Hauptrahmen gruppiert sich um folgende Teile: Psychologie des Schülers (Seelisches Sein, Diagnose und Prognose), Pädagogisch-psychologische Betreuung des Schülers (Unterrichtsgestaltung, Unterrichts- und Erziehungs-schwierigkeiten), Die Lehrerpersönlichkeit, Sozialpsychologie des Schullebens, geistige und sittliche Bildung in gehaltspsychologischer und anthropologischer Sicht. Entsprechend der Eigenart der Autoren bildet das Handbuch in recht unterschiedlichem Stil und Inhalt ein Sammelwerk zum Hauptthema der Pädagogischen Psychologie. Der Herausgeber Strunz versucht einleitend, abschließend wie zwischendurch “im Rahmen des Möglichen stimmige Ganzheit” zu erreichen (Seite 7), über deren Gehalt und Intentionen zunächst gesprochen werden soll.
Strunz meint in seiner Einleitung, “einseitig… vermag weder das realistische noch das humanistis