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In der Spontaneität der Aussage waren sdion immer Kinderbriefe und-tage-bücher von faszinierendem Reiz. Wenn aber Verfasser mit. der vorliegenden Briefsammlung von Kindern und Jugendlichen — ausgelesen aus einem Brief-wechsel von jährlich mehr als tausend Briefen aus aller Welt — zu den wich-tigsten Fragen, welche Kinder und Jugendliche bewegen, Stellung nimmt, so erscheinen die erteilten brieflichen Antworten des Verfassers, speziell vom tiefenpsychologischen Standpunkt aus, doch allzu fragmentarisch; sie geben nicht mehr als ein oberflächliches Bild der seelischen Nöte der Kinder und der Möglichkeiten, ihnen zu helfen. Es besteht zudem die Gefahr, daß die Ratschläge des Verfassers, ähnlich den Briefkastenantworten der Illustrierten, von Eltern, die sich von diesem Buch angesprodien