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7. Lieferung: W. Th. Winkler befaßt sich mit der “hysterischen Fehlhaltung” und hebt dabri u. a. hervor, daß der —hyscerische Charakter nur verhaltnismäßig lose Beziehungen zur “hysterischen Reaktion” besitze; die beiden Begriffe meinten verschiedene Tatbestände. Jener beziehe sich auf das Wesensganze eines Menschen, dieser hingegen auf umschriebene situationsabhängige Verhaltensweisen. Das Problem der gesteigerten Suggestibilität wird ohne die Freuds sche Suggestionsauff assung abgehandelt, hingegen wird auf Seite 169 gemeint “Bis hierhin stützten sich J. Breuer und S. Freud also auf die Dissoziationstheorie von P. Janet”. Ich empfehle, hier den diesbezüglichen Passus aus der “Selbstdarstellung” S. Freuds (Ges. Werke, XIV, Seite 56) zur Korrektur heranzuziehen.
P. Matussek bringt cine handbudigemäße, kurzgefaßte, doch inhaltsreiche Darstellung dessen, was im Rahmen der Reihe als “süchtige Fehlhaltung” bezeichnet wird.
Die Perversionen erfahren doppelte Behandlung mit nuancierter Titelgebung: H. Giese “Perverse Fehlhaltungen” und J. H. Schultz “Die perverse Fehlhaltung (Medizinisch-psychologisch betrachtet)”.
H. Gieses Ausführungen zeigen beträchtliche Unverbindlichkeit, Unschärfe, stellenweise ausgesprochene Unklarheit, viele Wiederholungen; neben umständlichen Banalitäten auch manches Interessante. J. H. Schultz faßt in seinem Beitrag das Wesentliche der Giese’ schen Darstellung kurz zusammen, wobei er sie mit den grundlegendeh Studien V.E. v. Gebsattels konfrontiert. Er weist hin auf die allen phänomenologisch-anthropologischen Betrachtungsweisen gegebene Weite der Auffassung, die außer ihren großen Bereicherungen und Anregungen gewisse Gefahren mit sich brächten, nämlich, das Grundproblem krank und gesund aus dem Auge zu verlieren (Seite 246, 247). J. H. Schultz gibt eine Darstellung, aus der reiche Erfahrung und vermittelnde theoretische Einstellung angenehm berühren. Leider geht er nicht näher darauf ein, warum er die Warnung vor dem “irreführenden Terminus einer