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Das Buch enthält als Kernstück einige Arbeiten von v. Weizsäcker zwischen 1928 und 1951, die zum Teil verstreut und schwer zugänglich sind: So einen frühen Aufsatz über “Medizin, Klinik und Psychoanalyse”, der heute noch in gültiger Weise die geistes-und kulturge-schichtliche Rolle der Psychoanalyse beleuchtet und auf die eigentümliche wis-senschaftstheoretische Stellung der Psychoanalyse Freuds eingeht. Wirkliche Einsicht in die Psychoanalyse und die Neurose “geschieht nicht durch Übermittlung von Wissensinhalten, sondern durch eine Beanspruchung des bewußten und des unbewußten Anteils der eigenen Person.” Was diese formale Gegensinnigkeit zum reinen Beobachterstand-punkt der Naturwissenschaft eigentlich bedeutet, wenn dieser Weg auch bei der Ausbreitung irgend einer anderen Erkenntnis beschritten wird, weist von Weizsäcker im einzelnen auf—und fast nichts ist an diesen Feststellungen