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Das Buch stellt eine Ubersetzung von “An Introduction to Jung's Psychology” dar, die von der Verf. 1953 in der Reihe der Penguin Books London herauskam. Im Vorwort sagt C. G. Jung von seiner Lehre (Seite 7): “Mein Werk besteht aus einer Reihe von verschiedenen Betrachtungsweisen oder—wie man es formulieren könnte—aus einer ‘circumambulatio’ der unbekannten Faktoren der Psyche. Dies erschwert eine scharf umgrenzte und einfache Darstellung meiner Ideen.” “Trotz aller Schwierigkeiten” bringt die Autorin na Jung “eine objektive und einfache Darstellung der wichtigsten Aspekte” seiner Psychologie; er sei ihr daher “für diese bewundernswerte Arbeit sehr zu Dank verpflichoet.”
Die Verf. stellt ihre Darstellung auf sieben Hauptkapitel ab: “Einführung”, “Psychologische Typen”, “Die Archetypen des kollektiven Unbewußten”, “Religion und Individuationsprozeß”, “Psychotherapie”, “Die Träume und ihre Interpretation”, “Psychologie und Erziehung” In enger Anlehnung an bekannte Grundpositionen und Beispiele aus Jung's chen Werken entstand hier eine einfache, schlichte, flüssige, allgemein gehaltene Einführung.
In den beiden letzten Kapiteln kommt durch die populäre Art der Darstellung, wie durch offenbar persönliche Akzentuierungen der Verf. eine “Psychotherapie” heraus, die wohl kaum mehr “analytisch” genannt werden kann.
“Eine Neurose ist eine besondere Art von psychischer Störung, welche sich auf das Leben und oft auf den Gesundheits-zustand der betroffenen Personen auswirkt”, definiert die Verf. (Seite 114). Während von Jung zitiert wird, der Uranfang aller analytischen seelischen Behandlung liege im Vorbild des Beicht-bekenntnisses (Seite 115), insistiert die Verf. auf der “größten Bedeutung der Beichte in der analytischen Behandlung” (ibid.). “Die menschliche Beziehung zum Patienten und die Persönlichkeit des Analytikers sind äußerst wichtig, um dem Patienten durch die Beichte zu einer wirklichen Erleichterung zu verhelfen” (Seite 118). Es liegt uns bekanntlich fern, die Wichtigk