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Eine methodisch klare, bis in vielseitigstes psychopathologisches Detail, aber auch ins Ganzheitliche eines Falles und des Problems der Nekrophilie gehende Arbeit, die, mit Ausdrucksbeschreibung beginnend, über die Lebens- und Tatgeschichte, Rorschach-Protokolle etc. bis zu der höchst aufschlußreichen Darstellung der speziellen Einzelstruktur einer nekrophilen Persönlichkeit führt. Der familiär hochgradig belastete L. (Geisteskrankheit, Schwachsinn, Psychopathie, Kriminalität, darunter Inzest zwischen Bruder und Schwester und andere Unzuchtsdelikte) beging in 5 Fällen nekrophile Handlungen von zum Teil höchst abseitigem Charakter. Die Art der Nekrophilie, die unter anderem Nekrophagie, das Aufbinden von Leichenteilen, den Koitus in eine der Leiche beigebrachte Bauchwunde und anderes einschließt, wird auf die Struktur des Amorphen zurückgeführt. Diese ist bei L. in den verschiedensten psychologischen Ebenen und Formen manifestiert und mit der Neigung zum Verwesenden (in dem also auch die Leiche die Form des Amorphen annimmt) verbunden. L. gibt den Gesamteindruck des Molluskenhaft