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Diese Publikation beginnt im Geleitwort des Internisten Prof. Heilmeyer mit einem Bekenntnis zu psychotherapeutischen Möglichkeiten. In einem einleitenden Abschnitt kommen als Psychotherapeut I. H. Schultz und als Psychiater H. Göppert zum Wort. I. H. Schultz umreißt in gewohnter Weise seine in seinen Schriften verfochtenen Grundlagen und Möglichkeiten einer klinischen Psychotherapie. H. Göppert setzt sich zunächst mit dem Problem “Neurose eine Krankheit?” auseinander. Obschon er anfangs meint, daß heute niemand mehr ernsthaft den Wert der Freud' schen Lehren für die Neurosentherapie in Frage stelle, bleibt seine Stellungnahme bis zuletzt “psychiatrisch” unklar (S. 17). Göppert versucht den Begriff der klinischen Psychotherapie durch die Erkenntnis der leib-seelischen Ganzheit zu fundieren (S. 18). An Hand einer Diskussion über den Wert einer Psychotherapie der Schizophrenie verweist er mit Recht immer wieder darauf, daß das Kausalprinzip in psychologischen Zusammenhängen eben nicht gleichermaßen anwendbar sei. Eine weitere, uns wichtig erscheinende Feststellung von Göppert sei hier in extenso wiedergegeben: “Wir gehen also von der Voraussetzung aus, daß die endogenen Psychosen sowohl eine körperliche wie eine seelische Seite haben, und beiden Seiten sprechen wir die Bedeutung einer eigenständigen Ausdrucksgestalt der Krankheit zu. Wenn wir also meinen, daß gewisse Verlaufsformen und die Ergebnisse der Schockbehandlung für eine somatische Seite dieser Krankheitsbilder sprechen, so steht das nicht im Widerspruch mit einer analytischen Deutbarkeit der psychotischen Inhalte und der Möglichkeit einer Psychotherapie”. In der daran anschließenden Diskussion von psychogener Theorie, Therapie, genetischer Interpretation und (erneut) Kausalprinzip, glaubt er, daß die Lösung in dem Ausspruch V. v. Weizsäckers liege, worin dieser zur “schwierigen Leib-Seele-Frage” sagt, “es sei nicht gefragt, woher die Krankheir komme, sondern was bei ihr herauskomme, ans Licht trete, welche U