You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
11. Lieferung: Diese enthält 9 Beiträge zur Neurosenprophylaxe, beginnend mit der “Psychohygiene mitmenschlicher Beziehungen” (H. Meng), über die psychohygienische Betrachtung des Liebesund Geschlechtslebens (F. v. Gagern) zur Arbeit, Erholung und Freizeit (H. Paul) fortschreitend. Es folgt die Behandlung verschiedener Beratungstätigkeiten, vom Beruf über die Ehe bis zu den Lebensmüden, von der Erziehung über Jugendund Zeugnisberatung bis zur Altersberatung im Rahmen der psychischen Hygiene (E. Wiesenhütter, Th. Bovet, E. Menninger-Lerchenthal, Alexandra Adler, K. Dienelt, E. Stransky).
Gagern zeigt die Häufung des Wortes „personal“. Es genügt offenbar nicht, denn auf S. 488 vernehmen wir vom Einswerden von Mann und Frau “durch den voll personalen geistigen Akt des Ehegelübdes” (Hervorhebung vom Rezensenten). Von den Geschlechtsorganen hören wir (im Zusammenhang der Behauptung, der ganze Mensch sei Geschlechtswesen, und seine männliche oder weibliche Seele äußere sich in seiner Leiblichkeit), sie seien dabei “gleichsam eine Verdichtung der Aussage ‚Mann‘ oder ‚Weib‘“. Es ist vom Arzt die Rede, der “im rechten Gespür um die Dinge den richtigen Weg weist“.
12. Lieferung: Von L. E. Wexberg stammen zwei instruktive und ausgewogene Beiträge, einer über “Ausbildung und Funktion der ‚Social workers‘ in den Vereinigten Staaten“, der andere über “Trinkerfürsorge“.
H. Hoff und H. Strotzka: “Psychotherapie bei der Epilepsie“. Die epileptische Charakterveränderung wird nicht als ein obligates Symptom des epileptischen Geschehens, sondern als eine Folge der Epilepsie aufgefaßt, als ein durch organische und psychische Faktoren bedingtes Syndrom. “Epilepsie ist nicht eine Erkrankung des Gehirns allein, sie ist eine Erkrankung der Gesamtpersönlichkeit“. Insofern ist Psychotherapie sinnvoll.
Die Ausführungen von H. Paul zur “Kriegsgefangenschaft” bringen in Kürze, sachlich und übersichtlich, viele interessante Daten. Gemeinsam mit V. E. Frankl bespricht Paul die “Psychohygiene in Katast