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Während der erste Band einen „allgemeinen” Überblick im Psychodrama bieten wollte und Kapitel über die Geschichte und Prinzipien der Schöpfung und der „Stehgreif” impulse, über Theorien und Methoden des Psychodrama, über die „Rollen” theorie und Rollentherapie, Gruppentheorie und Gruppenpsychotherapie, Soziodrama und Ethnodrama, Psychomusik, therapeutische Filme und Fernsehen-„psychotherapie” enthielt, ist es der Zweck dieses 2. Bandes, die Grundprobleme der Psychotherapie und der Gruppenpsychotherapie (einschließlich der von Moreno erfundenen Begriffe wie der Tele) zu behandeln. Das Buch enthält sechs Vorlesungen. Viele Vorlesungen sind den Kommentaren entnommen (und hier wieder abgedruckt), die schon früher in den von Moreno geleiteten wie eigentümlich besessenen Zeitschriften, wie „Group Psychotherapy” und das „International Journal of Sociometry“, erschienen sind. Die ca. 40 Personen enthaltende „Dramatis Personae” enthält viele, besonders in Amerika bekannte Namen, jeder von ihnen etwas Gutes über Moreno aussagend (sonst wären sie natürlich nicht aufgeführt).
Wie bereits von diesem Rezensenten früher ausgeführt (anläßlich der hier erschienenen Besprechung der soeben in Deutschland gedruckten „Gruppenpsychotherapie” von Moreno), müßte jeder objektive Beurteiler und Wissenschaftler Moreno zu Dank verpflichtet sein, da Morenos Verdienste um das Psychodrama, das Soziogramm, die Soziatrie etc. unbestreitbar sind. In der Tat sind ihm in Amerika Komplimente zuteil geworden, die nicht einmal ganz nach seinem Geschmack sein dürften. So hat ein sehr bekannter Psychoanalytiker in einer führenden psychiatrischen Zeitschrift Moreno einen Soziologen genannt, womit er, im Zusammenhang seines Artikels sagen wollte, daß es einen Psychiater in Amerika gebe, der nicht mehr Psychiater sondern Soziologe sei. (Umgekehrt dürfte dies wohl kaum vorkommen). Es ist auch ganz in Ordnung, daß Moreno in seinem Verlage (dessen Eigentümer er ist) ganz willkürlich verfährt und im vollsten Erns