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Auf Grund umfangreicher Untersuchungen über den Ausdrucksgehalt und Aufforderungscharakter der Anfangszeichen des Wartegg-Zeichen-Tests sind die Verf. zu der Überzeugung gelangt, daß sich diese Zeichen in einer Reduktion auf vier „archetypische” Grundelemente verstehen lassen: den Punkt, die Gerade, den Bogen und den Winkel. Aus diesen Grundelementen und ihren psychologischen Ausdrucksqualitäten heraus, die sich je nach Lage, Größe und Kombination der Zeichen modifizieren, wird nicht nur eine gemeinsame Basis für die von Wartegg verwendeten Zeichen erreicht, sondern auch ein Ansatz für eine systematische Aufstellung neuer Zeichen gewonnen. Vor allem aber eine systematische Orientierung für die Prinzipien der Testauswertung, die sie nach Ausdrucksfaktoren, Integrationsfaktoren und Sinngebungsfaktoren vornehmen. Der Test selbst wird auf der obigen Grundlage unter Beibehaltung des traditionellen Wartegg-Formulars um ein zweites Formular erweitert, das in nochmals acht Quadraten von den Verf. neu entwickelte Zeichen bietet (zwei senkrechte parallele Gerade, Fragestellung „Ideale der Vp.“, waagerechte Gerade: „Fähigkeit zur Objektivität“; hohlgewölbte Linie: „Fähigkeit zu sozialer Anpassung“; Viereck: „Anpassung an die Umwelt“; senkrechte Gerade: „geistige Aktivität“; Pfeil mit nach unten gerichteter Spitze: „Stellungnahme Schwierigkeiten gegenüber“; zwei nach außen gewendete Bogenzüge: „affektive Umweltsbeziehungen“; zwei nach innen gewendete Bogenzüge: „Innenleben“). Für die Auswertung stehen dem Versuchsleiter ausführliche Tabellen zur Verfügung, und die Verfahrensweise wird an zwei Beispielen (mit beigefügten Test- und Auswertungsblättern) erläutert.
Man kann sich zu der von den Verf. angenommenen interkulturellen Gültigkeit „archetypischer” Zeichenelemente und ihrer systematischen Verwendung als Testmittel stellen, wie man will; es ist zweifellos ein interessanter Ansatz, aber einen überzeugenden Beweis für die Validität bleiben die Verf. schuldig; ihre Kontrollen mi