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Verf. beschreibt seine eigenen Beobachtungen über verschiedene Gangformen. Er berichtet eine Reihe Gesetzmäßigkeiten, die sich beobachten lassen. Er möchte, daß nicht nur die Individualität eines Ganges vom naiv Beobachtenden erkannt wird, sondern, daß das psychisch Charakteristische erschlossen werden kann, welches sich im Gang ausdrückt.
Leider bleiben bei dieser Studie manche Deutungen unbegründet, so daß sie formelhaft wirken. Wichtig erscheint, daß sich immer dort eine innere Konfliktsituation vermuten läßt, wo körperlichmechanisch eine Widersinnigkeit, eine Unzweckmäßigkeit auftritt, was einer schlechten Energie-Ökonomie entspricht. Die Beachtung des anatomisch-physiologischen Ablaufes und der physikalischen Bedingungen als Grundlage jeder Deutung ist sicher eine gute Ausgangsposition, welche diese Studie für den Ausdruckspsychologen wertvoll macht.
D. Eicke (London)