You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Waelder betont im Vorwort, keine umfassende Übersicht der psychoanalytischen Theorie zu geben und die besonders abstrakten Aspekte auslassen oder nur am Rande behandeln zu wollen. Es werden unter anderem folgende Fragen diskutiert: „Können psychoanalytische Interpretationen und Theorien ausreichend wissenschaftlich verifiziert werden? Wie muß eine solche Verifizierung vorgehen? Was wird unter ‚Trieb‘ in der Psychoanalyse verstanden? Warum scheinen Psychoanalytiker darauf zu beharren, diesen Begriff zu benützen, während Biologen eher dazu neigen, ihn aufzugeben? Welche Rolle spielt die Sexualität in der psychoanalytischen Theorie? Warum sprechen Psychoanalytiker von einem destruktiven Trieb? Was bedeutet das ‚Ich‘ in der Psychoanalyse? Warum ist die ‚Ich-Psychologie‘ eine relativ späte Ergänzung der psychoanalytischen Theorie? Welcher Natur ist die psychoanalytische Therapie? Warum hat das Bewußtwerden einen therapeutischen Wert?“ (Seite IX.)
Dem Thema der Verifizierung widmet Waelder einen besonderen Abschnitt als Einführung („The Validation of Psydioanalytic Interpretations and Theories, Seite 3-31).