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15. Lieferung: Die umfassende Bearbeitung der „Psychosomatik“ durch B. Stokvis — sie umfaßt 557 Literaturhinweise — ist das Beispiel eines zweckmäßigen Handbuchbeitrages. Weltanschauliche Bekenntisse (vgl. Besprechung d. 1. Lieferung, diese Ztschr. Bd. XII, 1958/59) sind im Vergleich zu anderen Beiträgen sparsam gesetzt und beeinträchtigen nicht den Reichtum vermittelter Kenntnisse. Auf Seite 461 befaßt sich Stokvis mit Autoren, die sich „in ihren phänomenologisch-daseinsanalytischen Ausführungen einer überschwänglichen, komplizierten, metaphorischen, nicht selten neologistischen, der Belletrie entnommenen Ausdrucksart bedient haben, die den eigentlichen Sinn des Gedankeninhaltes für den nicht eingeweihten Leser unverständlich macht“, Weiter meint der Autor (Seite 468), es gäbe heute in der Psychosomatik (nicht nur, auch in der Psychiatrie! Anm. d. Ref.) zuviel Philosophie, des öfteren von philosophisch nicht genügend durchgebildeten Ärzten betrieben, und zu wenig Psychologie. Das ist richtig, wenn man hinzufügt: es mangelt an kritisch philosophischer Bildung, nicht an spekulativem Hochnebel und philosophischem Expressionismus. Wir werden sehen, wieweit sich die Kennzeichnung des Autors auf die Beiträge des Handbuches beziehen.