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Es ist bedauerlich, daß die vorliegende Publikation in einer angesehenen Zeitschrift erschienen ist. Der Verf. sdiränkt zwar schon in seiner Vorbemerkung die Allgemeingültigkeit dessen, was er vorbringt, ein, indem er vorwegnimmt, daß es sich um eine Niederschrift „eigenen Erfahrungsgutes“ handle. Warum ihn die eines Studiums der einschlägigen Literatur und der bisher gemachten Erfahrungen auf diesem Gebiete enthebt, ist unverständlich. Wenn der Verf. behauptet, es gäbe auf diesem Gebiete fast keine Publikationen, so sind ihm Namen wie Walthard, Kehrer, August Mayer, Kemper, Speer, Schätzing und viele andere deutsche Autoren offenbar unbekannte Größen, von der ausgedehnten modernen amerikanischen Literatur ganz zu schweigen. Dementsprechend einseitig und teilweise geradezu primitiv, wenn nicht falsch, ist der Inhalt. Das fehlerhafte Deutsch sei nur in Klammern erwähnt. Beispielweise lesen wir über die Bedeutung der Psychoanalyse in der Psychotherapie: „Bei der Erforschung der Tiefe spielt die Psychoanalyse ein wichtiges Moment. In der Praxis geht das Analysieren so vor sich, daß sich der Analytiker mit seinem Analysanden in einen Raum begibt, wo beide allein und ungestört von Geräuschen und Lichtreizen sind. Der Patient, auf einer Ruhestatt liegend, döst vor sich hin und wird angehalten, alle bei ihm auftretenden Gedanken und Empfindungen dem Arzt anzuvertrauen. Für die Psychoanalyse wird auch die Auswertung der Träume herangezogen. Die Ideen Freuds sind nicht in Bausch und Bogen abzulehnen, da zweifellos im Schlaf und bei Fernhalten