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Die Psychologie bestimmt Waszkewitz nicht als (anscheinend im Klagessdien Sinne verstandene) „Wesens“-, sondern als eine „Beziehungswissenschaft“, welche die gesetzmäßigen Zusammenhänge der psychisch bedingten Erscheinungen erforscht. Er unterscheidet eine Anzahl psychologisch irreduzibler, aus dem „allgemeinen Erfahrungsschatz“, der Charakterologie und der Psychopathologie gewonnener „Grundfunktionen der Persönlichkeit“, deren Bedeutung er in vier „Fundamentalsätzen der Persönlichkeitspsychologie“ zusammenfaßt. Sie lauten folgendermaßen: 1. „Der Aufbau der Persönlichkeit wird durch eine Grundfunktion des Persönlichkeitsaufbaus (A) bestimmt, die von zwei Komponenten, dem mensalen (rp) und dem sensualen (pp) Faktor bestimmt wird. Diese Komponenten stellen für sich unvollständige psychische Funktionen dar, lassen sich mit psychologischen Mitteln nicht auf andere psychische Funktionen zurückführen und sind einander polar zugeordnet. Infolgedessen ist die Aufbaufunktion A eine vollständige psychisehe Funktion und gleichzeitig eine Grundfunktion.“ 2. „Der Bereich der Somatopsyche der Persönlichkeit wird bestimmt durch die Wirksamkeit von drei Grundfunktionen, die in ihrer Eigenart als Triebe wirken. Es sind dieses der Selbsterhaltungstrieb (E) mit seinen polaren Komponenten k (retentiv) und p (kaptativ), der Vergesellschaftungstrieb (P) mit seinen polaren Komponenten e (spastisch) und hy (demonstrativ) und der Sexualtrieb mit seinen polaren Komponenten h (feminin) und s (maskulin).“ 3. „Der Bereich der Thymopsyche der Persönlichkeit wird bestimmt durch die Wirksamkeit von zwei Grundfunktionen, die ihrer Eigenart nach Schwebungscharakter aufweisen. Es sind dieses die Stimmungsfunktion (M) mit ihren polaren Komponenten des Melancholischen (d) und des Sanguinischen (m) und die Gefühlsfunktion (G) mit ihren polaren Kom ponenten