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Die sachlichen Angaben über Inhalt, Aufbau und Zweck des vorliegenden Kompendiums lassen sich am besten mit eigenen Worten der Verf. machen: „In diesem Buch sind die im deutschen Sprachraum gebräuchlichen psychodiagnostischen Hilfsmittel der klinischen Psychologie zusammengestellt. Beiseite gelassen sind die Methoden der psychotechnischen Eignungsprüfung und andere Tests, die nicht unmittelbar zum Rüstzeug des klinischen Psychologen gerechnet werden. Das Buch gliedert sich in eine Einleitung, in der die allgemeinen und methodischen Grundlagen der psychologischen Tests erörtert werden, und ein systematisches Verzeichnis der Tests. Im einzelnen sind die Tests nach 5 Gesichtspunkten kurz beschrieben und kritisch kommentiert. Allgemeine Information über den Test, Gang der Untersuchung mit dem Test, Auswertung der Testresultate, Standardisierung und praktische Bedeutung des Tests. Seinem Umfang und seiner Anlage nach ist dieses Kompendium ein knapp und gedrängt abgefaßter Leitfaden der psychologischen Tests. Es soll hauptsächlich für den Lernenden nützlich sein, auf das Studium der Testliteratur vorbereiten und zu den Lehrbüchern hinführen. Ersetzen kann es die Lehrbücher ganz gewiß nicht.“
Im systematischen Testregister sind etwa 90 verschiedene Testverfahren in der genannten Weise dargestellt. Diese für den Laien fast erschreckend hohe Zahl „gebräuchlicher“ psychodiagnostischer Hilfsmittel wird jedoch begreiflicher, sowie man berücksichtigt, daß eine ganze Reihe der Verfahren nach gleichen oder doch sehr ähnlichen Prinzipien angelegt sind und viele sich nur im Inhaltlichen der Aufgabenstellung unterscheiden, daß sie fernerhin zu einem größeren Anteil nur in recht speziellen Bereichen Anwendung finden und schließlich — auf Grund beträchtlicher Unterschiede in ihrer diagnostischen Leistungsfähigkeit — es nur relativ wenige Verfahren sind, die zur „Standardausrüstung“ des klinischen Psychologen gehören und bis in ihre Feinheiten beherrscht werden müssen. Das Wissen um die