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Der Verfasser versucht, den westdeutschen Jugendlichen (zwischen 14 und 25 Jahren) des Nachkriegsjahrzehntes von 1945 bis 1955 darzustellen. Das Ausgangsmaterial sind die Ergebnisse jugendsoziologischer Untersuchungen Schelskys und seiner Mitarbeiter, die Befunde dreier repräsentativer Jugendbefragungen des EMNID-Institutes, der Befragung der NWDR-Hörerforschung „Jugendliche heute“, der von der UNESCO durchgeführten „Gespräche mit der deutschen Jugend“ u. a. Sein Hauptaugenmerk widmet der Verfasser der berufstätigen Jugend, weil ihm „der junge Arbeiter und Angestellte und nicht der Oberschüler und Hochschüler die strukturleitende und verhaltensprägende