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Aus dem Führungskreis der christlichen Jugenddörfer, die sich mehr und mehr als ein stabilisierender, wertebildender Faktor des heutigen Jugendlebens entwickelt haben, berichtet Verfasser in Fortsetzung einer früheren Arbeit (Die junge Gesellschaft, ref. Psyche XI, 870 [1957/58]) über das Generationenproblem.
Mögen auch die gebotenen Aspekte in der Kürze der Darbietung zu vielschichtig und oft nur angetönt erscheinen, so werden sie sicher im Rahmen der Bildungsarbeit der Jugenddörfer befruchtend und anregend für weitere Diskussionen wirken. Wenn dabei die Beurteilung unserer „skeptischen Generation“ (Schelsky) oft zu idealisiert erscheint, ist doch der sittliche Ernst anzuerkennen, mit dem Verfasser, von seiner erzieherischen Aufgabe durchdrungen, zu Fragen moderner Bildungsarbeit Stellung nimmt.
Gerd Biermann (München)