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Diese Arbeit will einen Beitrag zu einem Teilaspekt des Phänomens geben, das wir den “analytischen Prozeß” nennen. In unserer Praxis haben wir täglich Gelegenheit zu beobachten, wie die konsequente Anwendung von Deutungen erhebliche und dauerhafte Veränderungen in der seelischen Dynamik hervorrufen kann. Wir erleben aber auch, daß sich ein unsicherer Schwebezustand im Lauf der Behandlung einstellen kann.
Die Abstinenzregel verweist uns mit besonderem Nachdruck auf die Sprache, auf Worte, als das einzig wünschenswerte Mittel bei der Behandlung erwachsener Neurotiker und als den hauptsächlichen Träger der Kommunikation bei der Behandlung von Kindern und Psychotikern.
Bei der Erörterung der Rolle, die das Sprechen in der Psychoanalyse spielt, stellt Löwenstein fest, daß “es keine mächtigere Magie gibt als die der Worte. Dies ist vielleicht der einzige Bereich, wo in der Tat sogenannte Magie wirksam ist”. Diese Anschauung führt uns zu einigen wesentlichen Grundzügen der Übertragungsneurose, in der die Gegenwart unter Bedingungen der Vergangenheit erlebt wird. Das Wiederbeleben der Vergangenheit bedeutet die Rückkehr archaischen Denkens und archaischer Beziehungen.
M. Balint weist in einer Reihe theoretischer und technischer Schriften darauf hin, daß die archaische Mutter-Kind-Beziehung in verschiedenen Phasen des analytischen Prozesses deutlich wird und eingreift.
P. Heimann vertritt ähnliche Ansichten: “Die Funktionseinheit von Analytiker und Patient wiederholt die Funktionseinheiten, die der Patient in der Vergangenheit zuerst mit dem Körper seiner Mutter, später mit beiden Eltern erlebt hat.”
Greenacre hebt hervor, daß, “weil der Analytiker nicht wirklich mit seiner Person an der Beziehung anteilnimmt, eine ‘schiefe’ (tilted) emotionale Beziehung hergestellt wird, eine Art seelischen Sogs”.
Hartmann betont die Wichtigkeit dessen, was er das Prinzip des vielfältigen Ansprechens (multiple appeal) nennt. Er wendet sich gegen die Ansicht, daß der analytische Prozeß so durchge