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17. Lieferung: “Der dimensionalontologische Gesichtspunkt” V. E. Frankls bringt nichts Neues. Was man dazu sagen kann, wurde im vorigen Referatenheft S. 819 festgestellt. “Der medizinisch-psychologische Gesichtspunkt” stammt von J. H. Schultz. Eine große Rolle spielt die Unterscheidung zwischen “biotechnischen” und “bionomen” Abläufen. Jene seien “rein kausalmechanisch,
rein physikalisch und chemisch”, diese seien Abläufe, die “Regelhaftigkeiten eigenen Charakters ins rein kausale Geschehen hinein entwerfen”. Aus spezifisch neurotischen Fehlhaltungen heraus könne sehr wohl in den geistigen Gebieten Fälschung, Verzerrung oder sonstige Entstellung geschehen, “die niemals aus den Eigengesetzen der geistigen Welt verstanden oder bekämpft werden können, sondern nur durch Beseitigung der zugrunde liegenden abionomen Fehlhaltung”. Daß “alle Pädagogik, alle Übermittlung von kulturellen, künstlerischen oder religiösen Erlebnissen oder philosophischen Erhellungen an einer ernsten Neurose völlig abfallen muß”, ist für jeden Fachmann eine nicht weiter zu diskutierende Tatsache, jedoch im Rahmen dieses Handbuches keineswegs selbstverständlich. Vom gleichen Autor stammt der Beitrag “Neurosenlehre und die Biologie des Menschen”. Unter anderem betont der Autor: “Alle diese höchsten Menschheitsfragen (nämlich: alle außerhalb der medizinischen Kategorien gesund–krank stehenden Unterscheidungen bis zur eigentlich metaphysischen Problematik) und Menschheitswerte haben mit medizinischer Psychologie und Psychotherapie gar nichts zu tun, sie unterstehen völlig anderen Fundierungen und anderen tiefer befugten Sachwaltern”. Der Autor bedient sich in diesem Zusammenhang des weder harten noch ungerechten Ausdrucks “wirrköpfische Schönrednerei”. Eine sehr richtige Beobachtung spricht aus der Bemerkung über die “besonders den Laien ansprechende Auffassung, als sei diese Bemühung (nämlich: nach “ganzheitlicher Ausweitung” und Ergänzung der in ihrer Bedeutung heute weit unterschätzten Suche nac