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Den ersten Impuls zu dieser Zusammenstellung erhielten wir von den Pat., die wir in der psychoanalytischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses Ochsenzoll1, Hamburg, jeweils von unserem Vorgänger übernahmen.
An dieser Abteilung werden neben psychoanalytisch orientierten Kurztherapien viele eigentliche Analysen durchgeführt; alle Behandlungen, also auch die Analysen, werden stationär begonnen und dann ambulant weitergeführt.
Es ist klar, daß diese Situation einige Modifikationen mit sich bringt, von denen wir drei hervorheben wollen:
ein intensiver Beginn der Analyse mit 4-5 Wochenstunden über 2 Monate in dem regressionsfreundlichen Klima einer Klinik;
die Gruppensituation der Patientinnen außerhalb der analytischen Sitzungen, was einerseits die analytische Haltung fördert, andererseits aber auch die Gelegenheit zu Nebenübertragungen oder weitgehendem Informationsaustausch bietet, u. a. können z. B. stationäre Patientinnen in der Anfangsphase ihrer Analyse im gemeinsamen Warteflur Erfahrungen austauschen mit ambulanten Patientinnen, die bereits im 3. Jahr der Behandlung sind2;
kommt es naturgemäß in einer solchen Abteilung auch zu einem gewissen Wechsel der Assistenten und damit zum nicht analytisch indizierten Therapeutenwechsel.
Der aus äußern Gründen verursachte Therapeutenwechsel spielt bei der langen Dauer einer Analyse und der “horizontalen Mobilität”der heutigen Menschen auch in der freien Praxis eine große Rolle. Er ist an und für sich unerwünscht, und oft werden Analysen gar nicht durchgeführt, oder ihr Beginn verschoben, weil Arzt oder Patient voraussehen, daß sie nicht lange genug am betreffenden Ort bleiben werden.
Trotz seiner praktischen Bedeutung hat dieses Thema unseres Wissens keine Darstellung gefunden, vielleicht weil eben ein nicht analytisch indizierter Therapeutenwechsel nach Möglichkeit vermieden wird. Lediglich