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Die inzwischen verstorbene Verfn. ist durch ihre bedeutenden Arbeiten zur Psychotherapie von Psychosen bekannt. Ihr Buch ist eine erweiterte Fassung ihrer Vorlesungen für angehende Psychoanalytiker, Psychiater und andere interessierte Fachleute. (Die amerikanische Erstpublikation erfolgte 1950 unter dem Titel “Principles of Intensive Psychotherapie”. Die Übersetzung besorgte Käte Hügel.) Als Mitarbeiterin Sullivans und durch ihn beeinflußt, zentriert sie ihre Psychotherapie auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Intensive Psychotherapie ist gleichbedeutend mit psychoanalytischer Behandlung, indem sie die pathogenen unbewußten Faktoren herausarbeitet. Die Verfasserin bekennt sich zur Lehre Freuds, jedoch mit Vorbehalten. Sie anerkennt sein Verdienst, als erster den psychotherapeutischen Prozeß als zwischenmenschliches Erlebnis erkannt zu haben.