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Auf viele Jahre hinaus dürfte dies das Standardwerk in der Welt werden. Die Studie hat viele Jahre gedauert und wurde auf Wunsch der American Psychoanalytic Association betrieben, um die Qualität der psychoanalytischen Ausbildung zu verbessern. Sie stützt sich auf die siebzehn Institute, die von der American Psychoanalytic Association in den Vereinigten Staaten anerkannt und ihr angeschlossen sind. Nicht einbezogen sind diejenigen Körperschaften, die sich als “Neo-Freudian” bezeichnen (also Horney, Sullivan et al.). Die Verfasser besuchten die verschiedensten Ausbildungsstätten, Hunderte von Gesprächen mit einzelnen Personen und mit Gruppen wurden aufgenommen, um später verwertet zu werden.
Das Buch selbst kann als ein Nachschlagewerk benutzt werden, und nur als ein solches ist es überhaupt nützlich. Der Leser erfährt, wo die verschiedenen Institute gelegen sind, was und wie gelehrt wird, Statistiken über die Kosten der Ausbildung, ihrer Länge, die Anzahl der Lehrer, ihr Alter und ihre Erfahrungen, etc., etc.
Das Forschungsresultat dieses Buches stimmt nachdenklich: Kann eine Handvoll Menschen, die endlich das Ziel erreicht haben, die Psychoanalyse zu betreiben, jenen Hunderttausenden, ja Millionen von Menschen helfen, die das brauchen, was diese wenigen haben? (Man schätzt, daß in den Vereinigten Staaten jeder vierte Mensch psychiatrische Behandlung hat oder haben müßte.)