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Während der Gesamtherausgeber der “Aktuellen Fragen der Psychotherapie” Berthold Stokvis in Leyden (Holland) ist, hat Wilfred C. Hulse als Präsident der Eastern Group Psychotherapy-Gesellschaft zusammen mit Mitgliedern des Postgraduate Center for Psychotherapy in New York (Aysa L. Kadis, Harold S. Leopold und Alexander Wolf) den 2. Band herausgegeben, der sich hauptsächlich mit der Gruppenpsychotherapie beschäftigt.
Der Band besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil ist hauptsächlich dem Vortrage des englischen (früher Wiener) Psychoanalytikers S. H. Foulkes gewidmet, der im September 1958 vor der New Yorker Akademie der Medizin über “Die Anwendung des Gruppenbegriffs in der Behandlung des Individuums in der Gruppe” sprach. Der Redner findet, daß das Individuum im Leben von den verschiedensten Gruppen, denen es angehört, gelenkt wird; von einigen weniger und von anderen mehr, bezüglich seiner Kultur, seiner Nation, seiner Familie, seiner “Clique” und seiner Zeit. Teilnahme an therapeutischen Gruppen kann zu bedeutsamen und mutationsähnlichen Erfahrungen führen, die das Individuum nicht nur machen, sondern auch verstehen soll. Der wichtige Prozeß der Kommunikation, die analytisch bedeutend für das stets wachsende Verständnis der unbewußten Prozesse und des verdrängten Materials ist, befähigt das Individuum, Erfahrungen zu machen, die eine Wechselwirkung in der Gruppe haben. Dem Vortrag folgen Diskussionen und Kommentare, die teils mit Foulkes übereinstimmen, teils abweichen, wobei dem Rezensenten die Differenzen verhältnismäßig geringfügig erscheinen.
Der 2. Teil trägt den Titel “Kontroversen”, womit ausgedrückt werden soll,