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Dieser Band enthält ausgewählte Vorträge vom Internationalen Psychotherapie-Kongreß in Barcelona 1958. Der Band enthält 11 Teile. Die ersten beiden befassen sich mit der Existenzanalyse, soweit sie sich entweder auf die Psychotherapie oder die Psychoanalyse bezieht. Da die Existenzanalyse erst kürzlich in Amerika “populärer” geworden ist, ist es nicht verwunderlich, daß die meisten Redner aus Europa stammen. Nur ein Amerikaner, Rollo May, ist vertreten. Von ganz besonderem Interesse erscheinen mir die Vorträge von A. Fuchs-Kamp (Berlin) über “die Wandlung des Welt- und Selbsterlebens in der Therapie eines maniformen Erregungszustandes”, sowie von M. Gressot (Genf) über “Psychoanalyse et analyse existentielle”, die wohl bei manchem amerikanischen Psychoanalytiker auf einigen Widerspruch stoßen dürften. Auch Wiederholungen (die oft sehr nötig sind!) kommen vor. So sprachen wiederum S. R. Slavson (New York) über “What Group Psychotherapy Is and What It Is Not”, ein Beitrag, der in seiner kurzen und prägnanten Fassung besonders geeignet ist, den deutschen Leser in die Gruppenpsychotherapie einzuführen, und S. H. Foulkes (London, früher Wien) über “Some Observations on Teaching Psychotherapy”.
R. S. Drews (Detroit) und A. Starr (Chicago) behandeln das Psychodrama mit je einem Artikel. Von ganz besonderm Wert erscheint mir die Arbeit B. Stockvis' (Leiden): “Kritische Überlegungen über den heutigen Stand der Psychosomatischen Medizin” zu sein, da mir keine Arbeit bekannt ist, die in so kurzer Form ein ungeheuer angewachsenes Material verarbeitet, ohne oberflächlich zu sein. Und wie recht hat Stokvis, wenn er meint, daß die “Spezifitätstheorie abgelehnt” werden müsse, da es zu viele Konflikte gäbe, die es unmöglich machen, “Persönlichkeitsprofile” von Kranken aufzustellen, die man überall applizieren könnte. Wer