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Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um Vorträge und Aussprachen auf zwei Tagungen der Stuttgarter Gemeinschaft “Arzt und Seelsorger” im Mai 1957.
In seinem einleitenden Referat: “Über Meditation in der Psychotherapie” kam es W. Bitter vor allem darauf an, “einige wesentliche Aspekte vorzutragen: ‘über den Begriff der Meditation’, ‘über die Notwendigkeit der Meditation auf dem Hintergrund der soziologisch-geistigen Situation unserer Zeit’, ‘über die Abgrenzung der Psychotherapie von der Seelsorge’, innerhalb der Psychotherapie über die wichtigsten Methoden (aktive, passive Meditation usw.) und außerdem den Begriff des “Unbewußten als psychischer Instanz”; ferner wollte er auf mögliche Gefahren tiefgehender meditativer Übungen aufmerksam machen.
Gebhard Frei stellt in seinem Referat “Christlicher Mantram-Yoga: Das Herzensgebet” dieses in einen religionsgeschichtlichen Rahmen und zeigt aus seiner besonderen Kenntnis der vergleichenden Religionskunde heraus die Zusammenhänge der Buchstaben- und Wortmystik, aus denen hervorgeht, daß es sich “um religiöse Urerfahrung” handelt, die im wesentlichen bei den Völkern durch Jahrtausende hindurch in gleicher Weise sich findet, sich also bewährt hat.