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Wenn seit der Erstausgabe 1932 inzwischen die. 10. Auflage des autogenen Trainings (a. T.) erschienen ist, so spricht diese Tatsache allein für die Bedeutung dieses Werkes. Speziell im Hinblick auf die Zunahme von Störungen im psychosomatischen Bereich bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist die Kenntnis und Beherrschung des a. T. für den Arzt und Psychotherapeuten nahezu unerläßlich. Dabei erweisen sich die reichen, kritischen Erfahrungen des Autors bzgl. Indikationsstellung und Anwendung des a. T. von großem Wert. Die vom Verf. propagierte “Psychologisierung” des Arztes hat das a. T. zu einem wesentlichen Hilfsinstrument der sog. “kleinen Psychotherapie” werden lassen. Situationsbedingt nimmt dieselbe auch in der Praxis vieler Psychotherapeuten einen immer größeren Platz ein.
Daß es dem Verf. gelang, in der vorliegenden Ausgabe trotz der Stoffülle, insbesondere der kaum noch zu übersehenden Literatur über das a. T. seine nun schon klassisch gewordene Monographie noch wesentlich zu straffen, spricht für die souveräne Meisterschaft des Verf. in der Bearbeitung eines Stoffes, der ihm im Rahmen seines Lebenswerkes wohl besonders am Herzen gelegen ist.