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Die erste Auflage des Handbuches von David Katz war 1951 erschienen und hatte eine gute Aufnahme und rasche Verbreitung gefunden, da sie in zwar gedrängter, aber doch recht vollständiger Form die vielfältige Gliederung der psychologischen Wissenschaft zur Darstellung brachte und damit eine damals bestehende Lücke in der Literatur füllte. Das besondere Verdienst von David Katz in der Gestaltung des Handbuches war, daß er es verstanden hatte, die Behandlung der einzelnen Gebiete durch eine Reihe von zuständigen Fachleuten vornehmen zu lassen und zugleich dem Ganzen eine systematische und geschlossene Form zu geben. David Katz war mit den Vorarbeiten zu der zweiten Auflage beschäftigt, als er im Jahre 1953 verstarb. Die Herausgabe der nun vorliegenden Neuauflage wurde seiner Frau und langjährigen Mitarbeiterin anvertraut, die, wie sie im Vorwort sagt, sich bemühte, die Aufgabe im Sinne des Verstorbenen auszuführen, d. h. die Neuauflage auf den heutigen Stand der psychologischen Wissenschaft zu bringen.
In dieser Absicht sind die früheren Beiträge mehr oder weniger überarbeitet worden, und einige neue wurden hinzugefügt, wodurch sich der Umfang des Werkes um ca. 150 Seiten vergrößerte. Unter den Neuaufnahmen befinden sich noch zwei von Katz selbst verfaßte Beiträge über “Völkerpsychologie” und “Psychologie des Alters”. Seinem Kapitel über die wichtigsten Richtungen in der modernen Psychologie wurde ein Beitrag von W. R. Revers über Schichtentheorie angefügt; derselbe Autor hat auch das früher von E. Kaila behandelte Kapitel über “Gefühl, Wille, Persönlichkeit” übernommen und völlig neu verfaßt (im Vorwort und im Inhaltsverzeichnis offenbar irrtümlich unter dem Titel “Gefühl, Wille, Vorstellung” genannt). Neu sind ferner drei Kapitel über “Psychologie der Religion” von R. B. Thouless, “Anmerkungen zur Kunstpsychologie” von E. Utitz und “Parapsychologie” von J. Suter, und schließlich ist auch das frühere Kapitel “Praktische Psychologie” um Beiträge von A. Ackermann über “B