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Neben einer Fülle anderer Arbeiten liegen der Monographie der Verff. zahlreiche eigene experimentelle und statistische Untersuchungen zugrunde, mit denen sie sich als Ärzte und Psychologen mit der umstrittenen Frage der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Kindes und Jugendlichen auseinandersetzen. Die individuelle Leistungsbereitschaft eines jeden, die, sei es im Affektzustand oder medikamentös, durch die Mobilisierung von Notfallsreserven bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann, zeigt in den verschiedenen Entwicklungsstufen des Kindes und Jugendlichen ein anderes Ausmaß. Verff. bemühten sich, mit klinisch-experimentellen Untersuchungen über physiologische Reaktionen des Organismus wie den Schlaf, Blutdruck, Blutzucker, Pulsfrequenz, elektr. Hautwiderstand, Körpertemperatur, jeweils unter Beachtung der Tagesperiodik, sowie mit statistischen Erhebungen über die verschiedenen Belastungen des Schulkindes und werktätigen Jugendlichen, ein Bild von der Reaktionsbreite des gesunden Kindes und Jugendlichen, möglichst bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit zu erhalten. Sie stellten dabei zahlreichen schwer zu vergleichenden, vorwiegend Undefinierten Belastungen anderer Autoren (z. B. mit Kniebeugen und Treppensteigen) eigene Untersuchungen mit definierten Belastungen (vorzugsweise mit dem Fahrradergometer) gegenüber. Indem Jungen erst mit 22 bis 23 Jahren, Mädchen mit 17 Jahren ihr Leistungsoptimum erreichen, ergibt dieses weitreichende Konsequenzen für die Behandlung der Anlernlinge im Beruf, die, meist in Erwachsenenpositionen angestellt, dadurch überfordert werden. So hat der Jugendliche z. B. physiologisch einen viel engeren “Greifraum” an der Maschine als der Erwachsene. Ebenso muß die wechselnde Sitzhöhe des Jugendlichen im Arbeitsprozeß beachtet werden. Chronische Überforderungen können gerade in der durch das Accelerationsproblem zusätzlich belasteten Wachstumsphase des Jugendlichen schwere Haltungsschäden nach sich ziehen, die ein Te