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Es handelt sich um eine umfassende sozio-psychologische Studie des psychologischen Institutes Hamburg (Bondy) über das Schicksal der Mischlingskinder in Deutschland. Die Veröffentlichung erfolgte zu dem wichtigsten Zeitpunkt des Berufseintrittes der ältesten Mischlingskinder.
Es wird über 200 der 6000 z. Zt. in Deutschland aufwachsenden Mischlingskinder berichtet. Mit je zwei Mischlingskindern wurde als Kontrollgruppe ein weißes Kind am gleichen Ort und aus der gleichen Altersstufe untersucht, wobei der Beurteilung außer der Exploration der Angehörigen und Lehrer psychologische Testuntersuchungen der Kinder zugrunde gelegt wurden. Da die Mischlingskinder meist den unteren Bevölkerungsschichten entstammen, werden sie dort auch leichter angenommen; sie wachsen aber auch vorwiegend in ärmlichen Verhältnissen heran. Wohl bestand oft eine echte Bindung der Mutter zum Partner, doch kam es nur selten zur Eheschließung und Auswanderung, die ja in den USA mit einer erneuten Diskriminierung der Mutter verbunden wäre.
70% der Mütter behielten ihre Kinder. Von diesen übernahmen ein Drittel das Kind in eine später geschlossene Ehe, ein Drittel der Kinder blieben bei der Großmutter (mit der overprotection-Gefahr