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Es gibt einen popularphilosophischen “Beweis” dafür, daß der Mensch grundsätzlich eigentlich nicht Böses um des Bösen willen tun könne. Denn—so ungefähr läuft die Argumentation—auch was wir als “böse” taxieren, sei für den Handelnden selbst erstrebenswert, zum mindesten gewähre es ihm eine lustvolle Befriedigung, da er sonst nicht agieren würde, sei also ein “Gut” und kein “Böses”. Daran wird man durch die liebenswürdige Naivität, mit welcher von Bredow einleitend das “anthropologische Problem des Guten und Bösen” erörtert, ein wenig erinnert. Die Verfn. hält sich an “fragwürdige Phänomene des täglichen Lebens” (kindliches Zerstören der Puppe, gedankenloses Abreißen von Pflanzen, Schabernack, tierquälerische “Experimente”,