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Kenner des Tests haben mich darauf aufmerksam gemacht, daß sich oft aus der Abfolge der Deutungen weitgehende charakterologische oder charakteristische Schlüsse über die Vp. ziehen ließen, es zeige sich im Protokollbefund eine “innere Sukzession”.
Beispiele:
Ein 12jähriger Bettnässer deutet in 9 Minuten:
Der Knabe wurde wegen seines Bettnässens zur Erziehungsberatung gebracht, und sein Z-Test ist ein wahres “Schulbeispiel” des Tatbestandes einer “inneren Sukzession”. Gerade darum habe ich es ausgelesen — zu Demonstrationszwecken.
Die Deutungen erzählen uns eine fertige Krankengeschichte. Schon die allererste Antwort verrät uns den “Mutterkonflikt” des Knaben. Die “Hexe” ist der Archetypus der “bösen Mutter”. Sie kommt drohend, mit Dolchen bewaffnet, daher, und sie hat “ein schwarzes Herz” (Ausdruck für ein “böses Herz”). Der “bösen” wird eine gute Mutter entgegengesetzt, das Mädchen, das sich schützend über sein Kind, die Puppe beugt.
Wenn wir — aus den vorangegangenen Deutungen — wissen, wie der 12jährige zu seiner Mutter steht, dann könnten wir das Bild der “guten Mutter” als Wunschphantasie erkennen.
Es folgt eine “Abwehrphantasie”: “Ein Knabe … wehrt sich mit einem Stock”. Der Knabe ist wohl die Vp. selber. Wenn wir die Traumsymbolik zu Hilfe nehmen, könnten wir deuten: der Knabe wehrt sich mit seinem Penis. (Bezugnahme auf das Bettnässen?)
Es folgt eine Fluchtphantasie, das Rehlein, das “davon ins Wasser springt” — könnte dies nicht wiederum die Vp. selber bedeuten? Könnte das “Wasser” vielleicht den eigenen Harn, das Bettnässen bedeuten? Die Regression ins Bettnässen? Wir kennen aus vielen Psychoanalysen den Sinn des Bettnässens; der Bettnässer regrediert auf die Stufe des Säuglings; wenn er eingenäßt hat, kommt die “liebende” Mutter, legt ihn trocken, pflegt ihn, ist ihm nahe, er fühlt sich “geborgen”. In seiner Regression ins Frühinfantile sucht sich der Bettnässer in seinen unbewußten Phantasien und Antri