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Josef und Renée Gicklhorn sind als Freud-Forscher bekannt, z. B. durch ihre Arbeit über die Frage “Waren Pharmazeuten Hörer von Sigmund Freud?” und ihre Notizen zu Freuds Studien über den Flußaal.
Die Autoren haben sich zum Ziel gesetzt, Sigmund Freuds akademische Entwicklung vom Beginn seiner Dozentur 1886 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Lehrkörper 1934 zu beschreiben. Sie stellen klar, daß sie “wissenschaftsgeschichtlich” vorgehen wollen im Gegensatz zu den Freud-Biographen Witteis, Sachs, und Jones. Die Arbeit hat 6 Jahre gedauert; 5000 Aktenstücke sind studiert worden und unzählige Inskriptionsbögen sind Zeile für Zeile durchgelesen worden. Die Autoren gestehen, daß sie sich vielleicht doch einer Tendenz unterworfen haben: Sie wollten