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Diese Publikation ist ein echtes “Sammelheft”. Die Einzelbeiträge zeigen wenig Zusammenhang, ihre Autoren eine Eigenwilligkeit, die sie außerhalb der traditionellen Schulen stehen läßt (wenn auch Anlehnungen angedeutet sind). —
Westmann versucht in seinem Beitrag “What is psychotherapy?” Psychologie und Psychotherapie zu trennen. Er zeigt an Hand von Zitaten Paulis und Russels, daß es in keiner Wissenschaft reine Objektivität gibt, und will damit auch das Bestehen verschiedener Schulen der Psychotherapie erklären. Er benutzt den Begriff der “whole situation”, welche zur Konfrontierung der Partizipierenden im gemeinsamen Unbewußten führe. Es partizipiere jedoch auch die Welt (customs and values), jedoch nicht nur durch das Bewußtwerden, sondern auch durch die Assimilierung angeborener, richtunggebender und bestimmender Tendenzen (innate directional determining tendencies); oder einfacher ausgedrückt, der Archetypen (in Symbolen verkörperte Manifestationen psychischer Energien eines “formativen Prinzips”), die den Integrations- d. h. Heilungsprozeß ermöglichten (S. 12.) Wie sich der Autor das psychotherapeutische Verhältnis (relationship) vorstellt, expliziert er an Hand eines abschließenden Satzes eines Pat. zu dessen Traum: “if one should try by oneself, one could send the word as far as the animal, but there it would blow up and cause a great deal of trouble”. Es ist verlockend, bei diesem Traumbeispiel an Induktion zu denken, entspricht doch diese Angst vor dem Alleinsein mit dem “Es” der von Jungschen Gedankengängen beeinflußten Haltung