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Die Verf. gibt einen kurzgefaßten Überblick über ihre psychoanalytischen Erkenntnisse und Theorien. Im Bemühen, sich einem sozialwissenschaftlich interessierten, jedoch nicht psychoanalytisch geschulten Leserkreis verständlich zu machen, verzichtet sie weitgehend auf Fachausdrücke und definiert diese, wenn ihr Gebrauch unumgänglich ist, eingehend.
Aus einer Fülle eigener und nicht zuletzt Freudscher Erkenntnisse gestaltet sie ein klares und umfassendes Bild der seelischen Reifung des Kindes. Termini, wie Projektion, Introjektion und Identifikation, sowie der Begriff der paranoid-schizoiden und depressiven Position gewinnen in ihrer Darstellung als Prozesse und Stadien seelischer Entwicklung einen bedeutungsvollen Gehalt.
Ausgehend vom seelischen Reifungsgeschehen des Kindes und seinen Beziehungen zur Umwelt wird dem Leser die Dynamik und auch Tragik menschlichen Zusammenlebens nahegebracht.